Nachdem die letzten Wochen von Geburtstagseinladungen geprägt waren, war ich Dauergast in meiner Lieblingsbuchhandlung, im Leporello. So auch heute, da auch heute abend meine Präsenz bei einem Geburtstagfest erwünscht ist....
Frau Schöberl, die Besitzerin, perfekt bei Empfehlungen hat mir folgendes Buch ans Herz gelegt, welches ich nicht nur schenken sondern bald auch selber lesen werde....
Der Weisse Tiger von Aravind Adiga
Balram Halwai ist ein ungewöhnlicher Ich-Erzähler: Diener, Philosoph, Unternehmer, Mörder. Im Verlauf von sieben Nächten und in der Form eines Briefes an den chinesischen Ministerpräsidenten erzählt er uns die schreckliche und zugleich faszinierende Geschichte seines Erfolges - der ihm keineswegs in die Wiege gelegt war. Balram - der "weiße Tiger" - kommt aus einem Dorf im Herzen Indiens. Seine düsteren Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und mit ihm nach Delhi kommt. Hinter dem Steuer eines Honda City entdeckt Balram - und wir mit ihm - eine neue Welt. Balram sieht, wie seinesgleichen, die Diener, aber auch ihre reichen Herren mit ihrer Jagd nach Alkohol, Geld, Mädchen und Macht den Großen Hühnerkäfig der indischen Gesellschaft in Gang halten. Durch Balrams Augen sehen wir das Indien der Kakerlaken und Call Center, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés, der Wasserbüffel und des mysteriösen "weißen Tigers".
Mit seinem ebenso unwiderstehlichen wie unerwarteten Charisma erzählt uns Balram von seiner Flucht aus dem Hühnerkäfig, dem Sklavendasein - eine Flucht, die ohne Blutvergießen nicht möglich ist. Eine Geschichte voller sprühendem Witz, Spannung und fragwürdiger Moral, erzählt in einem unnachahmlichen und fesselnden Ton. Keine Saris, keine exotischen Düfte und Gewürze, keine Tabla-Musik und Maharadschas - dies ist das Indien von heute. Und mehr als das. In seiner Kritik am Sklavendasein ist es ein Angriff der dritten auf die erste Welt. Amoralisch und respektlos, anrührend und absolut zeitnah
(Quelle: Amazon)
habe ich ob des morgigen AC...Assessment Centers....so richtig hyperventilierendes, mundtrocknendes, blutdruckhebendes, pulserhöhendes Lampenfieber.....
Da nützt es auch nichts, daß ich mich mit knusprig gebratenen Hühnerkeulen mit Chilischoten und dazu frischen PAradeisern und milden Paprika verwöhnt habe....
Meine Stammleserschaft weiß, daß ich Jazz, Swing und Blues sehr sehr gerne habe. Demzufolge hat es meinen Tag erhellt, als ich lesen durfte , daß das Leben der R&B und Blues Sängerin ETTA JAMES verfilmt worden ist. Cadillac Records heißt der Film,der 2009 in die Kinos kommt...
Beyonce spielt die Rolle der noch lebenden Etta..
Hier eine Live Aufnahme mit Etta und ihrem Song At Last....
Etta hat mit einem anderen Künstler, den ich sehr, sehr schätze, das ein und andere Mal gemeinsam musiziert, und zwar mit DR.JOHN, der in seinem von mir sehr gerne gespieltem Album Duke Elegant eine Hommage an Duke Ellington kreiert hat - und mich jedenfalls sehr begeistert.....
Heute habe ich zu Hause nach langem wieder mit Genuß und Freude im Herzen Mozarts Krönungsmesse und die Missa Solemnis KV 337 in C Dur gehört...Das letzte Mal mit meiner EHP, zu deren von mir sehr geschätzten Vorzügen auch die Liebe zu klassischer Musik gehört.
Besonders das Agnus Dei in der Krönungsmesse ist so wunderschon, daß es einem fast den Atem nimmt........